What’s in a salad?

Als ich nach Deutschland kam, war ich über das, was man hierzulande unter Salat versteht, erstaunt. Grüne Salatblätter, Oliven, Ei, Schinken, Käse, Spargel, Dressing – lauter Merkwürdigkeiten, über die ich den Kopf schüttelte. Ich kannte das alles nicht. Unser Salat, und das, was ich heute noch liebe, war anders. Einfacher. Bodenständiger.

Hier meine liebste (Basis-)Version:
Tomaten
Gurke (gern die kleinen, die es beim Türken gibt, Salatgurke ist aber auch prima)
Zwiebel
Paprika, gerne auch grüne (ich weiß, ihr mögt die nicht. Warum eigentlich?)
Öl (neutrales wie Sonnenblumen-, aber auch gerne Olivenöl; mittlerweile hab ich mich dran gewöhnt)
Zitrone
Salz, evtl. Pfeffer wer mag

Tomaten, Gurke und Paprika waschen und putzen. Tomaten in Spalten schneiden, Gurke in Scheiben oder Würfel, Paprika in mundgerechte Stücke. Zwiebel schälen und fein bis grob hacken.

Alles in eine Schüssel geben, salzen (und pfeffern), durchrühren. Öl dazu, Zitronensaft.

Tomaten für Salat

Varianten:
– Knoblauch, gepresst, zerrieben oder fein gehackt. Meine Schwester mag keine Zwiebeln, sie macht den immer mit Knoblauch.
– Radieschen, in Stücken oder grob gehackt
– Frühlingszwiebel, in Ringen
– Schafskäse, aber nur diesen wirklich schmackhaften, kein weißes Plastikzeug!
– Champignons, in Scheiben, Spalten oder sonstwie
– Petersilie, gehackt
– Dill (ich weiß, ihr sagt immer, Dill ist ein Fischgewürz und dass ihr euch nicht vorstellen könnt, ihn zu etwas anderem zu nutzen. Aber ich sage euch: Petersilie und Dill sind in der rumänischen Küche die meistbenutzen Kräuter – und zwar zu allem. Ich glaub, ich schreib noch’n paar Rezepte damit auf. Ihr werdet schon sehen)

Ich geh jetzt mal in die Küche und schnippel mir einen. Guten!

Achja, dazu wunderbar passend: das rumänische Knoblauchbrot.

Flattr this!

One thought on “What’s in a salad?

  1. talinee

    Wenn ich das so lese, ist meine Mutter anscheinend Rumänin. Kenne es von zu Hause (aus Ostfriesland!) auch nicht anders und war später auswärts oft irritiert. Und Dill ist auch super. Nur grüne Paprika nicht, die ist schon noch zu bitter und es gibt ja noch genug gelbe und rote.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *