Jamie und die Fleischeslust

Ich habe fleischliche Gelüste. Und da ich mir neulich selbst geholfen* habe und es gut war, hab ich beschlossen, mal fremde Hände ranzulassen. Ich rede von Burgern. Ich bin auf der Suche nach dem perfekten Burger – oder zumindest nach guten Kameraden.

Ich konnte es mir nicht nehmen, das Orakel zu befragen. Bisherige Tipps:
The Bird (da war ich tatsächlich schon ein paarmal)
Hatari (ich hatte gar nicht gewusst, dass die auch Burger haben)
Hans im Glück (jep, gesehen, dass der vor Kurzem geöffnet hat, wollte ich schon hin, als es noch im Bau war) Peter Pane (ist jetzt eine andere Kette mit neuem Namen und neuer Seite)
Dulfs Burger (noch nie gehört)
Old McDonald (komisch, auch nicht)
The Burger Lab (hatte neulich auf Twitter die Frage, ob ich mit hinwill, konnte ich aber nicht. Und ein paar Tage später bin ich da zufällig vorbeigekommen. In meinem Hirn machte es “Ah, hier ist das!”)
Brooklyn Burger Bar (hier steh ich IMMER vor verschlossener Tür, weil die Sonntags zu haben grmpf)
Burger Lounge (Lieferdienst)
Bucks Sportsbar Restaurant (ich scheine ja wirklich keine Ahnung zu haben)
Chicago Meatpackers (DAS klingt verführerisch!)
Burger Me (Lieferdienst)
Gorilla Grill (Hey! Niemand hat je behauptet, dass ich alles kenne!)
El Chanti Deli (hat jemand eine Ahnung, wie sich der ausspricht? Tschanti? Hm, klingt irgendwie indisch…)
Meatery (Da hab ich mal ein Steak gegessen, so groß wie das Saarland, da red ich heute noch drüber)
Better Burger Company (das scheint noch nicht so wirklich fertig und offen zu sein, oder?)

Na ja, dass ich nicht die einzige bin, der das Thema (zumindest temporär) am Herzen liegt, war klar. Hier sind auf die Schnelle zwei Artikel dazu:
Burger-Restaurants in Hamburg
Volker mampft sich durch Burger-Läden

Und dann gibt’s da noch die Burger Trucks. Geniale Idee. (Und während ich an diesem Post rumdokter, bekomm ich gerade den F-Burger vorgeschlagen. Läuft.)

Und irgendwer vergleicht und testet immer etwas. Warum nicht auch Burger (wenngleich auch nicht nur in Hamburg)?

Die Mopo hat auch mal die Burger der Hansestadt “getestet”, aber das war nicht wirklich was, deswegen verlink ich das hier nicht. Aber in den Kommentaren findet sich der eine oder andere interessante Tipp:
– Hanse Grill in Bergedorf
– Imbiss “SMAK” an der Ecke Süderstraße/Ausschläger Weg
– “Sonnenseite” in der Weidenallee (selbstgemachter Burger)
– Kleine Pause
– Club Burger vom “Le Royal Meridien”
– Burger vom Argentinier beim AEZ

This is the beginning of a wonderful friendship, würd ich mal sagen.


*) Ach ja, meine eigenen Burger neulich. Die waren natürlich low carb, ohne das langweilige Brot. Here goes:

250 Gramm Rinderhack
Salz & Pfeffer, am besten aus der Mühle
Schimmelkäse, 1 Scheibe (oder irgendwas, was als Scheibe durchgeht)
Cheddar, 1 Scheibe
Romanasalat, ein paar Blätter
Tomate, in Scheiben geschnitten
rote Zwiebel, in Ringen geschnitten

Das Hack aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur etwas anwärmen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und durchmischen. Aus dem Fleisch zwei Pattys formen, gerne von großzügiger Dicke (meine waren anderthalb bis zwei Zentimeter dick). Keinen Kopf machen, wenn die Pattys nicht perfekt rund werden, wir sind hier nicht in der Burgerfabrik.

Öl in Pfanne erhitzen. Die Pattys jeweils drei Minuten von jeder Seite braten. Wenn sie dicker sind, gerne etwas länger. Beim letzten Mal umdrehen, jeweils den Käse auf die Pattys legen und schmelzen lassen. Evtl. den Deckel auflegen. Achtung, nicht verschuhsolen! Wenn sie beim Reinbeißen einen rosa Kern offenbaren, hat man es gut gemacht.

Die schön bekästen Pattys auf einen Teller geben, mit Salatblatt, Tomatenscheibe, Zwiebelring(en) belegen, etwas Tomatensalat drumrumschichten und genießen. Variante: das Patty zwischen zwei Salatblättern einwickeln, dann kann man die Burger mit den Fingern essen. Nom!

Beweisfoto – gibt’s direkt bei Instagram. Es zersprengt gerade mein Layout, deswegen hab ich’s versteckt.

Ach ja, Soße. Das leidige Thema. Ich sehe das folgendermaßen: beim handelsüblichen Burger fehlt dem Patty aufgrund unterlassener Würzung Geschmack. Diesen Mangel versucht man, mit Soßen wettzumachen. Ich aber sage euch: dieser hat das Ü-BER-HAUPT nicht nötig. Doppelnom.

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One thought on “Jamie und die Fleischeslust

  1. Tobias Köppen

    Guten Tag Ina,

    ich wollte dich nur kurz darauf hinweisen, dass der Link zum Hans im Glück nicht mehr funktioniert. Das Hans im Glück ist im Norden jetzt eine neue Marke mit dem Namen zu Peter Pane – Burgergrill & Bar. Das Restaurant am Schlump ist schon eröffnet. Die neue Website geht morgen online: http://www.peterpane.de/restaurants/hamburg-schlump/

    Zur Info: Wir sind die Agentur, die mit Peter Pane zusammenarbeiten ;)

    Hanseatische Grüße

    Tobias

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