Zzzzzzz

Es ist warm und SIE sind wieder da: die Mücken! Um uns das Leben schwer zu machen, uns zu piesacken, uns das Blut auszusaugen, sich an unserem Heiligsten zu laben, uns nichts als diese hässlichen, schmerzwnden Flecken und Pusteln zu hinterlassen. Sie stechen sogar durch Stoff.

Ich flippe aus, wenn ich dieses hohe “Iiiiiiiiiiiiii” höre, diesen subtilen, fiesen, sich einschleichenden Ton, der einem durch Mark und Bein geht.

Verschiedenste Methoden der Mückenabwehr haben sich als unrentabel herausgestellt, wie zum Beispiel das Schlafen mit dem ganzen Körper unter der Decke (besonders im Sommer sehr beliebt) oder das Herumsprühen mit differenten Chemikalien (Atmen im betreffenden Raum ist dann sehr angenehm) oder die von lauten Flüchen und einem zusammengerollten Handtuch (oder einer ebensolchen Zeitung) begleitete Jagd durchs Zimmer (“Eben war sie noch da, das Scheißviech! Na warte, ich krieg dich!”).

Ich habe zwar keine Allergie dagegen – zumindest keine körperliche, denn von einer seelischen sprechen wir hier nicht – aber das Anfangsstadium eines Mückenstichs ist trotzdem auch bei mir nicht sehr ansehnlich. Anfangs Pantoffeltierchen-förmige Gebilde, deren Oberfläche bergig ist, übertragen ihre Farbe auf das angrenzende Hautareal, so dass nach einer halben Stunde etwa ein rosa Hügel auf meiner (sonst makellosen) Haut zu sehen ist, der bis in alle Ewigkeit juckt. Und das juckt… meine Herren!…

Und habe ich mich heute noch gerühmt, weitgehend von den Biestern verschont geblieben worden zu sein, habe ich mittlerweile ein paar dieser liebreizenden Haustiere über den Jordan gejagt und muss befürchten, dass es ihrer noch mehr werden im Laufe der Nacht. Denn das Fenster bleibt offen!

Nachtrag (13:48 Uhr): ich hatte keine einzige Mücke letzte Nacht. Ob es daran liegt, dass ich ein Döschen Tiger Balm neben meinem Bett offen stehen (liegen?) hatte oder daran, dass Radio Hamburg versprochen hatten, einen Dauerton zu senden, der Mücken kirre macht oder einfach daran, dass die Nacht als solche schon vorbei war, als ich ins Bett ging (es war fast fünf)??? Wir werden es nie erfahren…

flattr this!

5 Comments Write a comment

  1. Versuch’s mal mit nem Moskitonetz überm Bett ;-). Hat zugleich einen romantischen Hauch von Himmelbett…

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  2. also ich hab so ein kleines dingens, das man in die steckdose packt mit einem kleinen lichtchen drin um die schweinebiester ein bisschen anzulocken und da steckt dann ein plättchen drin (oder ein gefässchen dran, je nach version des dingens) und verbreitet für den menschen unriechbares snüff, aber die viecher können es nicht ausstehen. und ich versuch immer aus dem fenster zu gucken, drum hab ich die netze, die ich hab, noch nie ans fenster gefizzelt.

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  3. ja, mit diesen gaze-gittern habe ich auch gute erfahrungen gemacht, einfach in den fensterrahmen kletten und jut is… ruhe und frische luft müssen auch im sommer kein widerspruch sein ;o)

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  4. Hi Jamie, gerade gelesen (Abendblatt), das die gierigen kleinen Blutsauger auf vermehrte Östrogenausschüttung abfahren … vielleicht ist das der Grund für plötzliche Ab- oder Zuneigung ?? Meine persönlicher Mückenschutz schläft nachts übrigens neben mir *gg*

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