Ohne Worte. Ein #aufschrei

Es geht gerade der Hashtag #aufschrei durch Twitter. Frauen, die über erlebten alltäglichen Sexismus berichten. Wie sie als minderwertig behandelt werden, nur weil sie Frauen sind. Wie sie sich aus Angst nicht mehr allein auf die Straße trauen. Wie sie es nicht mehr wagen, jemanden anzulächeln, weil ihnen das sonst als Fickwunsch (oder vielmehr als Fickerlaubnis) gedeutet wird. Völlig unabhängig von Alter, Situation, Stellung, Beziehung etc.

Als ich vor gut zwei Stunden anfing, all diese Tweets zu lesen, dachte ich noch “wie gut, dass mir da nichts in der Richtung passiert ist”. Aber je mehr ich las…

Achtung, heftig. Aber leider wahr.

Reaktionen von Frauen:

Reaktionen von Männern:

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8 thoughts on “Ohne Worte. Ein #aufschrei

  1. AP

    R.Brüderle ist verdammt noch mal kein Problem . Laura Himmelreich wurde medial vom Stern missbraucht. Sie selbst meldet sich gar nicht mehr dazu, sie ist weg und verkriecht sich . absolut unglaubwürdig der ganze schmuh . das ist massenpsychologische manipulation

    als durch Übermutter aggressionsgehemmter Mann geht mir diese ganze politisch korrekte empörung deswegen doppelt gegen den strich

    hatte das chronische befangensein halbwegs überwunden und krieg nen vogel hier

    diese kampagne zur weiteren’vergeunwisserung’ der männlichen identität in deutschland ist nicht hilfreich!

    nichts gegen die weibliche emanzipation als solcher. doch es ist hierzulande schwer, männliche sexuelle interessen spielerisch und angenehm rüberzubringen. genau das sollte den deutschen männern beigebracht werden . die frauen mit ihren bedürfnissen da abzuholen wo sie sind. und jede frau ist woanders.

    doch die verunsicherung jener, die gendertechnisch eh schon überreflektiert / überzivilisiert durch die gegend laufen , wird derweil unerträglich

    ich habe kein interesse, immer nur von ganz arg selbstbewussten frauen gepflückt werden zu können, die mich tendenziell auch wieder unterbuttern.

  2. Claudia W.

    Was ich so gut finde: Endlich werden die Täter ans Licht gezerrt. Früher hätte man in dem Artikel nur gelesen, dass es ein “bekannter FDP”-Politiker gemacht haben soll. Die Frau hätte Beweise vorbringen müssen (und ihre eigene Aussage hätte dabei als Beweis natürlich nicht getaugt). Endlich traut sich eine – und die ganze Nation redet über den Täter. Das ermutigt auch andere Frauen:
    deraufschrei.wordpress.com/2013/01/27/endlich-werden-die-tater-genannt/

  3. Jens der Andere

    Das hat mit Schämen nichts zu tun – man fragt sich (nachdem man das eigene Verhalten einer kritischen, gründllichen Würdigung unterzogen hat), ob diese Männer der selben Spezies angehören wie man selbst.

    (Nein, ich bezweifele nicht, daß alles genau so stattgefunden hat, wie beschrieben. Nur die Menge dieser Vorfälle erschreckt.)

  4. jkl

    @m
    Versteh ich nicht. Es ist keine “falsche” Erfahrung imho, da sie zeigt, wie es eigentlich sein sollte. Für mich macht das die Tweets oben nicht weniger empörend oder schockierend – es führt viel eher vor Augen, was eigentlich die Regel sein sollte.

  5. Hesting

    Passt bestimmt nicht hierher, aber ich hatte tatsächlich einen Physiklehrer, der speziell die Mädels (3 von 7 in unserem LK) zum Physikstudium überreden wollte, in der Berufsschulklasse (Fachinformatiker) war ich akzeptiert und unangenehme Situationen im Privaten beschränken sich tatsächlich auf Bemerkungen weniger Personen. Dabei starre ich als ASlerin in unsicheren Situationen sogar sehr oft selbst.

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