Littlejamie 2.0

Gelesen, geliebt, verschenkt

“Und? Hat Papa das Buch gelesen?” frage ich meine Mutter neulich am Telefon. Tschick. Ich hatte es ihm letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt, weil ich es nicht ertragen konnte, es nicht mit anderen zu teilen.

Vaddern hatte es vergessen. Als Wolfgang Herrndorf es vorzog, sich von diesem Planeten zu entfernen, hatte ich ihn angerufen und es ihm nochmal eindringlich ans Herz gelegt.

Eine Woche später also das Telefonat. “Er liest es ganz langsam, damit es nicht zu schnell vorbei ist.” sagte sie und ich weinte fast. Verstehe nicht, wie das hier bloß auf dem 17. Platz landen konnte.

Ich verschenke gern Bücher, das war schon immer so. Am liebsten natürlich solche, die ich selbst gelesen und geliebt habe. Und komisch, es werden irgendwie nicht weniger, seitdem ich noch eine neue Quelle für Rezensionen gefunden habe (na klar, ich brauch NOCH MEHR Quellen und NOCH MEHR Bücher harhar) .

Vor kurzem wurde ich gefragt, was mein Lieblingsbuch ist – beziehungsweise das Buch, das mich am meisten beeinflusst hat. Meine Erinnerung ist zuweilen lückenhaft, aber einige Bücher haben sich auf ewig in meine Seele eingebrannt.

Tschick – Wolfgang Herrndorf
Die Entdeckung der Langsamkeit – Sten Nadolny
Selim oder Die Gabe der Rede – Sten Nadolny
Homo Faber – Max Frisch
Der Hals der Giraffe – Judith Schalansky
Der Herr der Ringe (aber auf Englisch) – J.R.R. Tolkien
The Secret History – Donna Tartt
Das Parfum – Patrick Süskind
Der Vorleser – Bernhard Schlink
Die Asche meiner Mutter – Frank McCourt
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins – Milan Kundera
Hotel New Hampshire – John Irving
Die Blechtrommel – Günter Grass
Middlesex – Jeffrey Eugenides
One Day – David Nicholls
Making Love – Marius Brill
Eat Pray Love – Elizabeth Gilbert

Dieser Reihenfolge wohnt keine Wertung inne. Alle hach.

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One thought on “Gelesen, geliebt, verschenkt

  1. sascha

    Mich haben “Die Unberührten” von Robert Schneider (Schlafes Bruder) und “Summer Without Men” von Siri Hustved sehr beeindruckt. Angesichts der Liste kann ich mir vorstellen, dass sie dir auch gefallen.
    Zudem finde ich, dass “Dark Tower” von Stephen King in seiner Eigenschaft als Fantasywelt dem Herrn der Ringe durchaus ebenbürtig ist, wenn auch sprachlich längst nicht so umwerfend wie Tolkien.

    Egal, was es ist, ich wünsche dir viel Spaß beim Entdecken der Welten, die es in jedem Buch gibt!

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