Januar 2006
Unheimliche Begegnung der dritten Art
31.01.06 15:15 | Kommentare: 2
Von allen Menschen auf dieser Welt muss ich heute ausgerechnet meinem Ex-Freund begegnet, im Volksmund "von Hagens" genannt (weil er dem so ähnlich sieht). Die Welt ist manchmal einfach zu klein...
Es war in der Mittagspause, als ich, schwerarbeitend, aus einem Taxi auszusteigen versuchte (man ahnt es, Mme C. hat sich wieder das Knie angeschreddert), da steht der Mann genau vor diesem (Taxi, nicht Knie) und schaut mich an. Ich hatte eigentlich nicht vor, ihm wieder zu begegnen; ich weiß, ich war mit ihm zusammen, aber seitdem kann ich mit ihm nichts mehr anfangen. Deshalb waren meine ersten Worte auch "Na, Du hast mir gerade noch gefehlt!" Das war im Scherz gesagt, aber letztendlich... nicht wirklich. Man kennt das ja...
Er half mir, ganz Gentleman, bis in den sechsten Stock hinauf (bin ICH froh, dass es Fahrstühle gibt!) und wir plauderten noch ein Weilchen, während ich gleichzeitig damit beschäftigt war, beim Empfang meine Daten korrekt aufzugeben. Das lenkt ab, versteht sich. Daher blieb seine Frage "Wollen wir es fürs nächste Mal [etwa] wieder beim Zufall lassen?" vorerst unbeantwortet (gedachtes Ja).
Ich fragte ihn nach "seiner Kleinen". Gemeint ist nicht seine Tochter (er hat keine, zumindest wüsste ich nichts davon), sondern seine Freundin. Ich mein', wer sich mit 14 Jahre Jüngerem schmückt, darf sich auch nicht wundern. Er verzog eine Augenbraue (verwirrt? empört?), ich wiederholte meine Frage, scheinbar unschuldig.
Als er gehen musste, entfuhr mir ein "Man sieht sich". Man, kann ich eklig sein. *grins_hämisch*
Es war in der Mittagspause, als ich, schwerarbeitend, aus einem Taxi auszusteigen versuchte (man ahnt es, Mme C. hat sich wieder das Knie angeschreddert), da steht der Mann genau vor diesem (Taxi, nicht Knie) und schaut mich an. Ich hatte eigentlich nicht vor, ihm wieder zu begegnen; ich weiß, ich war mit ihm zusammen, aber seitdem kann ich mit ihm nichts mehr anfangen. Deshalb waren meine ersten Worte auch "Na, Du hast mir gerade noch gefehlt!" Das war im Scherz gesagt, aber letztendlich... nicht wirklich. Man kennt das ja...
Er half mir, ganz Gentleman, bis in den sechsten Stock hinauf (bin ICH froh, dass es Fahrstühle gibt!) und wir plauderten noch ein Weilchen, während ich gleichzeitig damit beschäftigt war, beim Empfang meine Daten korrekt aufzugeben. Das lenkt ab, versteht sich. Daher blieb seine Frage "Wollen wir es fürs nächste Mal [etwa] wieder beim Zufall lassen?" vorerst unbeantwortet (gedachtes Ja).
Ich fragte ihn nach "seiner Kleinen". Gemeint ist nicht seine Tochter (er hat keine, zumindest wüsste ich nichts davon), sondern seine Freundin. Ich mein', wer sich mit 14 Jahre Jüngerem schmückt, darf sich auch nicht wundern. Er verzog eine Augenbraue (verwirrt? empört?), ich wiederholte meine Frage, scheinbar unschuldig.
Als er gehen musste, entfuhr mir ein "Man sieht sich". Man, kann ich eklig sein. *grins_hämisch*
Warum Männer manchmal das Haus zusammenbrüllen
26.01.06 09:53 | Kommentare: 0
Gestern Abend hatte der Mann mir schon angekündigt, dass er Fußball gucken wollte, weil Pauli gegen Werder im DFB-Pokal spielt. Nicht, dass mir der Begriff "DFB-Pokal" irgendetwas sagt, aber ok.
Als es anfing, wurde er schon ein klein wenig unruhig und erzählte mir, wie gern er da wäre. Aber er ist seit zwei Jahren nicht mehr im Besitz einer Dauerkarte (die letzte hatte ich ihm noch besorgt), weil wegen Absteigen und schlecht Spielen und so... Und (wir hatten das neulich im Fernsehen gesehen), wer sich morgens um sechs Uhr in die Schlange zum freien Kartenverkauf eingereiht hatte, hatte schon keine Chance mehr gehabt. Und bei dem Wetter... nee nee.
Jedenfalls kühlte das Bier schon auf dem Balkon und wir kuschelten uns auf dem Sofa aneinander, weil ich in letzter Sekunde (vor lauter in der Luft liegenden Spannung) spontan beschlossen hatte, mitzugucken. Ich gebe zu, ich habe nicht sehr viel erkennen können vor lauter Schnee. Es war, als würde ich auf ein 2D-Bild schauen, ohne Tiefen. Merkwürdig.
Als dann in der zehnten Minute ein bisschen mehr Gewühl vorm Bremerschen Tor stattfand, sah ich zwar auch wieder nichts, konnte aber sehr wohl hören: der Mann brüllte - so wie ich nie in meinem Leben brüllen werde können. "Ja! Jaa!! JAAAAAA!!!!!!"
Ich hoffe nur, die Nachbarn haben entweder einen sehr tiefen Schlaf oder waren aus.
Als es anfing, wurde er schon ein klein wenig unruhig und erzählte mir, wie gern er da wäre. Aber er ist seit zwei Jahren nicht mehr im Besitz einer Dauerkarte (die letzte hatte ich ihm noch besorgt), weil wegen Absteigen und schlecht Spielen und so... Und (wir hatten das neulich im Fernsehen gesehen), wer sich morgens um sechs Uhr in die Schlange zum freien Kartenverkauf eingereiht hatte, hatte schon keine Chance mehr gehabt. Und bei dem Wetter... nee nee.
Jedenfalls kühlte das Bier schon auf dem Balkon und wir kuschelten uns auf dem Sofa aneinander, weil ich in letzter Sekunde (vor lauter in der Luft liegenden Spannung) spontan beschlossen hatte, mitzugucken. Ich gebe zu, ich habe nicht sehr viel erkennen können vor lauter Schnee. Es war, als würde ich auf ein 2D-Bild schauen, ohne Tiefen. Merkwürdig.
Als dann in der zehnten Minute ein bisschen mehr Gewühl vorm Bremerschen Tor stattfand, sah ich zwar auch wieder nichts, konnte aber sehr wohl hören: der Mann brüllte - so wie ich nie in meinem Leben brüllen werde können. "Ja! Jaa!! JAAAAAA!!!!!!"
Ich hoffe nur, die Nachbarn haben entweder einen sehr tiefen Schlaf oder waren aus.
Grrrr
23.01.06 19:55 | Kommentare: 2
Warum zum Teufel klappt das mit dem Pingen (immer noch) nicht? Was mach ich falsch?
*nerv*
Ich warte noch ein wenig... *tapp tapp tapp*
So, hat geklappt. Endlich. Scheißtechnik. Ich geh jetzt was essen.
*nerv*
Ich warte noch ein wenig... *tapp tapp tapp*
So, hat geklappt. Endlich. Scheißtechnik. Ich geh jetzt was essen.
Ich hab heut' keine Meinung
23.01.06 18:31 | Kommentare: 0
So, Feierabend. Und damit ich ihn so richtig geniessen kann, werde ich es wie Annett Louisan in "Trägheit" halten und einfach nichts tun - dafür aber umso konsequenter.
Statt der Badewann muss dann meine Couch herhalten, statt Fernseher mein Buch - und das Telefon wird ganz einfach ausgestöpselt.
Wenn also noch jemand was von mir will, soll er mich JETZT anrufen. Später geht's nicht mehr :-D
Statt der Badewann muss dann meine Couch herhalten, statt Fernseher mein Buch - und das Telefon wird ganz einfach ausgestöpselt.
Wenn also noch jemand was von mir will, soll er mich JETZT anrufen. Später geht's nicht mehr :-D
Erfolgreiches Wochenende
23.01.06 11:36 | Kommentare: 4
Zerschreddert, mit angesägten Fingerkuppen und -nägeln, Muskelkater im linken Oberarm und einigen Quetschungen an der rechten Hand, aber um zwei Schmuckstücke reicher: Ich war am Wochenende bei meinem ersten GoldschmiedeWorkshop!
Resultat: ein Schlüsselanhänger aus Messing und Kupfer und ein schöner, breiter Silberring, der gerade meine zierliche Hand... ähhh... ziert.
Fotos folgen - ich hatte gestern keine Muße mehr.
Resultat: ein Schlüsselanhänger aus Messing und Kupfer und ein schöner, breiter Silberring, der gerade meine zierliche Hand... ähhh... ziert.
Fotos folgen - ich hatte gestern keine Muße mehr.
Ping-Pong
21.01.06 03:27 | Kommentare: 0
Cool, hier wird jetzt auch gepingt! :-D
Dank an die Elfe für die selbstlose Übergabe des Codeschnipsels...
Nachtrag: ... oder nicht??? Wir testen weiter...
Noch später: ...anscheinend nur bei neuen Einträgen und nicht bei editierten. Na ja, immerhin was...
Dank an die Elfe für die selbstlose Übergabe des Codeschnipsels...
Nachtrag: ... oder nicht??? Wir testen weiter...
Noch später: ...anscheinend nur bei neuen Einträgen und nicht bei editierten. Na ja, immerhin was...
Wenn du ein Tier wärst...
20.01.06 11:10 | Kommentare: 11
...welches wärst du?
Also, wenn wir uns das aussuchen könnten, was würden wir wählen? Und nicht, was wir aller Wahrscheinlichkeit nach wären, wenn wir uns angucken, wie wir unser Leben bislang gelebt haben oder was wir im letzten Leben waren...
Also, wenn wir uns das aussuchen könnten, was würden wir wählen? Und nicht, was wir aller Wahrscheinlichkeit nach wären, wenn wir uns angucken, wie wir unser Leben bislang gelebt haben oder was wir im letzten Leben waren...
Unglaublich...
18.01.06 14:44 | Kommentare: 2
...wenn mir Leute, die design- und layouttechnisch keine Ahnung haben (und auch sonst einen Knick in der Linse ihr Eigen nennen), versuchen, mir zu erklären, dass gewisse optische Elemente nicht "schön" aussehen.
Erinnert mich an P.H., mit dem ich seinerzeit die Ausbildung absolvierte, der unser Projekt unbedingt mit einem in WordArt (!) gestalteten Schriftzug dekorieren wollte, der natürlich bogenförmig geschwungen und, wenn mich nicht alles täuscht, sogar in Comic und in Knallrot geschrieben war.
"Das ist doch schön", betonte er immer wieder - und war leider nicht davon abzubringen, denn er war (und ist vermutlich noch immer) in der Lage, selbst Tote noch zu überreden. Wobei "überreden" das falsche Wort ist - er redet so lange und hört so gar nicht zu, was man zu ihm sagt, dass man irgendwann genervt abwinkt und ihm seinen Willen lässt. Vermutlich wird er genauso seinen Job gekriegt haben.
Haste Töne?!? Ich kann da nur den Kopf schütteln ob der fehlenden Einsicht und Selbstwahrnehmung bei manchen Personen...
Erinnert mich an P.H., mit dem ich seinerzeit die Ausbildung absolvierte, der unser Projekt unbedingt mit einem in WordArt (!) gestalteten Schriftzug dekorieren wollte, der natürlich bogenförmig geschwungen und, wenn mich nicht alles täuscht, sogar in Comic und in Knallrot geschrieben war.
"Das ist doch schön", betonte er immer wieder - und war leider nicht davon abzubringen, denn er war (und ist vermutlich noch immer) in der Lage, selbst Tote noch zu überreden. Wobei "überreden" das falsche Wort ist - er redet so lange und hört so gar nicht zu, was man zu ihm sagt, dass man irgendwann genervt abwinkt und ihm seinen Willen lässt. Vermutlich wird er genauso seinen Job gekriegt haben.
Haste Töne?!? Ich kann da nur den Kopf schütteln ob der fehlenden Einsicht und Selbstwahrnehmung bei manchen Personen...
Das koche ich morgen
16.01.06 11:38 | Kommentare: 13
Gefüllter Butternut-KürbisZutaten: 1 Butternut-Kürbis, 1 handvoll getrocknete Steinpilze, 1 kleine Zwiebel, 5-6 getrocknete Tomaten, 100g Basmatireis, 1 TL Koriander, Pfeffer, Salz, Chillipulver nach Geschmack, Olivenöl
Zubereitung: Kürbis einmal längs durchschneiden und die Kerne entfernen. Den Kürbis mit einem scharfen Messer noch etwas aushöhlen. Steinpilze in 150ml heißem Wasser einweichen. Zwiebel fein schneiden, in etwas Olivenöl anbraten, Kürbisfleisch würfeln und hinzufügen, dann die Steinpilze und die Tomaten fein schneiden und zugeben. Einweichwasser und Basmatireis einrühren, würzen und 5 Min. alles köcheln lassen. Die Masse in die Kürbishälften füllen, Kürbis wieder zusammenfügen, mit Olivenöl einpinseln und in Alufolie wickeln. Auf einem Backblech im Backofen bei 45-60 min. bei 180 C garen.
Und dann wären da noch...
Brathähnchen mit Süßkartoffeln und Butternut Kürbis
Zutaten für 4 Portionen
1 Hähnchen (ungefähr 1,5kg)
Salz und Pfeffer, frisch gemahlener schwarzer
4 mittelgroße Batate(n) (Süßkartoffeln), geschält und in dünne Keile geschnitten
1 kleiner Kürbis(e) (Butternut), geschält und in Keile geschnitten
1 große Zwiebel(n), in dünne Scheiben geschnitten
1 Lorbeerblatt
Petersilie, frische
1 Staudensellerie, in Stücke geschnitten
1 Orange(n), abgeriebene Schale
2 Stange/n Zimt (nach Geschmack und Größe)
¼ TL Piment
375 ml Hühnerbrühe, heiße, (gute Instant)
60 ml Orangensaft (Konzentrat)
2 EL Brot - Krümel, trockene (Toastbrot oder ähnliches)
2 EL Öl, (Sonnenblumen, Canola, Olivenöl)
Zubereitung
Ofen auf 200º C vorheizen und eine große, feuerfeste Form mit Olivenöl einschmieren. Den Vogel am Brustknochen entlang aufschneiden und auseinander drücken. Gut mit Salz und Pfeffer würzen. Süßkartoffeln, Butternut, Zwiebel, Lorbeerblatt, Petersilie, Sellerie und Orangenschale in die Form geben. Die Zimtstangen dazwischen reinstecken und Piment darüber streuen. Das Hähnchen mit der Hautseite nach oben drauflegen, Hühnerbrühe mit Orangensaftkonzentrat mischen und drüberschütten. Öl und Brotkrümel mischen und darüber streuen. Ungefähr eine Stunde in den Ofen, bis das Hähnchen schön braun und durchgebraten ist.
Dazu Couscous oder Reis und Coleslaw Salat.
Für eine besondere Note kann man einen Schuss Angostura Bitters an den Orangensaft geben.
Butternut-Kürbis-Suppe
Zutaten:
60 g Butter
75 g Zwiebel, fein gehackt
1 Tl. Salz
750 g Butternut-Kürbis, geschält, zähe Fasern herausgekratzt u. das Fruchtfleisch in 1 1/2 cm gr. Würfel geschnitten
2 Gewürznelken
875 ml Hühnerbrühe
125 ml Sahne (nach Belieben)
75 g Blauschimmelkäse, in kleine Würfel geschnitten
1 El. frischer Salbei, feingehackt, ersatzweise
1 Tl. getrockneter Salbei
frisch gemahlener Pfeffer
2 El. glatte Petersilie, feingehackt
Zubereitung:
In einem großen, schweren Topf 1/4 der Butter zerlassen. Die Zwiebel darin bei nicht zu starker Hitze glasig schwitzen. Kürbis, Salz und Gewürznelken dazugeben und das Ganze zugedeckt etwa 15 Minuten dünsten, bis der Kürbis weich ist. Die Brühe zugießen und ohne Deckel weitere 15 Minuten köcheln lassen. Nach Belieben Sahne unterrühren und die Suppe zum Kochen bringen.
In einem kleinen Topf die restliche Butter bei mittlerer Temperatur goldbraun zerlassen und unter die Suppe rühren. Alles in ein Sieb gießen, die Brühe auffangen, Gewürznelken entfernen, den Kürbis abtropfen lassen und anschließend im Mixer oder in der Küchenmaschine pürieren. Kürbispüree und Brühe wieder zurück in den Topf geben und kräftig miteinander verrühren. Käse und Salbei zugeben und den Käse unter Rühren bei niedriger Temperatur schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Kürbissuppe portionsweise in Schüsseln verteilen und jede Portion mit gehackter Petersilie bestreuen.
Aber die irgendwann später...Zutaten für 4 Portionen
1 Hähnchen (ungefähr 1,5kg)
Salz und Pfeffer, frisch gemahlener schwarzer
4 mittelgroße Batate(n) (Süßkartoffeln), geschält und in dünne Keile geschnitten
1 kleiner Kürbis(e) (Butternut), geschält und in Keile geschnitten
1 große Zwiebel(n), in dünne Scheiben geschnitten
1 Lorbeerblatt
Petersilie, frische
1 Staudensellerie, in Stücke geschnitten
1 Orange(n), abgeriebene Schale
2 Stange/n Zimt (nach Geschmack und Größe)
¼ TL Piment
375 ml Hühnerbrühe, heiße, (gute Instant)
60 ml Orangensaft (Konzentrat)
2 EL Brot - Krümel, trockene (Toastbrot oder ähnliches)
2 EL Öl, (Sonnenblumen, Canola, Olivenöl)
Zubereitung
Ofen auf 200º C vorheizen und eine große, feuerfeste Form mit Olivenöl einschmieren. Den Vogel am Brustknochen entlang aufschneiden und auseinander drücken. Gut mit Salz und Pfeffer würzen. Süßkartoffeln, Butternut, Zwiebel, Lorbeerblatt, Petersilie, Sellerie und Orangenschale in die Form geben. Die Zimtstangen dazwischen reinstecken und Piment darüber streuen. Das Hähnchen mit der Hautseite nach oben drauflegen, Hühnerbrühe mit Orangensaftkonzentrat mischen und drüberschütten. Öl und Brotkrümel mischen und darüber streuen. Ungefähr eine Stunde in den Ofen, bis das Hähnchen schön braun und durchgebraten ist.
Dazu Couscous oder Reis und Coleslaw Salat.
Für eine besondere Note kann man einen Schuss Angostura Bitters an den Orangensaft geben.
Butternut-Kürbis-Suppe
Zutaten:
60 g Butter
75 g Zwiebel, fein gehackt
1 Tl. Salz
750 g Butternut-Kürbis, geschält, zähe Fasern herausgekratzt u. das Fruchtfleisch in 1 1/2 cm gr. Würfel geschnitten
2 Gewürznelken
875 ml Hühnerbrühe
125 ml Sahne (nach Belieben)
75 g Blauschimmelkäse, in kleine Würfel geschnitten
1 El. frischer Salbei, feingehackt, ersatzweise
1 Tl. getrockneter Salbei
frisch gemahlener Pfeffer
2 El. glatte Petersilie, feingehackt
Zubereitung:
In einem großen, schweren Topf 1/4 der Butter zerlassen. Die Zwiebel darin bei nicht zu starker Hitze glasig schwitzen. Kürbis, Salz und Gewürznelken dazugeben und das Ganze zugedeckt etwa 15 Minuten dünsten, bis der Kürbis weich ist. Die Brühe zugießen und ohne Deckel weitere 15 Minuten köcheln lassen. Nach Belieben Sahne unterrühren und die Suppe zum Kochen bringen.
In einem kleinen Topf die restliche Butter bei mittlerer Temperatur goldbraun zerlassen und unter die Suppe rühren. Alles in ein Sieb gießen, die Brühe auffangen, Gewürznelken entfernen, den Kürbis abtropfen lassen und anschließend im Mixer oder in der Küchenmaschine pürieren. Kürbispüree und Brühe wieder zurück in den Topf geben und kräftig miteinander verrühren. Käse und Salbei zugeben und den Käse unter Rühren bei niedriger Temperatur schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Kürbissuppe portionsweise in Schüsseln verteilen und jede Portion mit gehackter Petersilie bestreuen.
[aus der Abteilung "interessiert eh keinen"]
Ich werd' alt
13.01.06 14:49 | Kommentare: 6
Ich komme gerade von einer recht merkwürdigen Mittagspause zurück, die mir sehr klar und deutlich gezeigt hat, wie die Zeit - zu meinen Ungunsten - vergeht.
Bevor ich losging, musste ich zur Bank und den Automaten um Geld bitten, denn mit einem Euro im Portmonee kommt man heutzutage nicht weit. Später aß ich ein leckeres Fischcurry in der Langen Reihe, und als ich bezahlen wollte, gähnte mich eben erwähnte Börse an: leer!
Ich konnte mich beim besten Willen nicht erinnern: was war beim Automaten passiert, nachdem ich mich im Geiste beschwert hatte, dass das Geldrausrücken so lange dauert? Wie kommt meine Karte zurück ins Fach, aber keine Banknoten? Habe ich oder habe ich nicht das Geld eingesteckt?
Ich musste mit Karte bezahlen und die Bank wieder aufsuchen. Und dort lernte ich, dass man Glück haben kann. Dann nämlich, wenn am Automaten niemand hinter einem steht, der das nicht eingesteckte Geld selbst einsackt - sondern der Automat irgendwann ein "time out" meldet und das vom Kunden vergessene Geld wieder einzieht. Und dass die Bank sowas sofort mittels ihrer zur Verfügung stehenden Technik loggen kann und einem das Geld gutschreibt.
Die guten alten Zeiten, als man 50 Mark abhob und 350 kriegte, ohne dass das eigene Konto belastet wurde, sind also hiermit offiziell zu Ende - da die Schächte, in die das Geld damals noch unbeachtet fiel, nicht mehr verwendet werden. Irgendwann stirbt jede Hoffnung.
Bevor ich losging, musste ich zur Bank und den Automaten um Geld bitten, denn mit einem Euro im Portmonee kommt man heutzutage nicht weit. Später aß ich ein leckeres Fischcurry in der Langen Reihe, und als ich bezahlen wollte, gähnte mich eben erwähnte Börse an: leer!
Ich konnte mich beim besten Willen nicht erinnern: was war beim Automaten passiert, nachdem ich mich im Geiste beschwert hatte, dass das Geldrausrücken so lange dauert? Wie kommt meine Karte zurück ins Fach, aber keine Banknoten? Habe ich oder habe ich nicht das Geld eingesteckt?
Ich musste mit Karte bezahlen und die Bank wieder aufsuchen. Und dort lernte ich, dass man Glück haben kann. Dann nämlich, wenn am Automaten niemand hinter einem steht, der das nicht eingesteckte Geld selbst einsackt - sondern der Automat irgendwann ein "time out" meldet und das vom Kunden vergessene Geld wieder einzieht. Und dass die Bank sowas sofort mittels ihrer zur Verfügung stehenden Technik loggen kann und einem das Geld gutschreibt.
Die guten alten Zeiten, als man 50 Mark abhob und 350 kriegte, ohne dass das eigene Konto belastet wurde, sind also hiermit offiziell zu Ende - da die Schächte, in die das Geld damals noch unbeachtet fiel, nicht mehr verwendet werden. Irgendwann stirbt jede Hoffnung.
Die grauen Zellen in Bewegung halten
12.01.06 16:31 | Kommentare: 0
Ja, das ist wichtig.
Deshalb habe ich mich gerade für drei Kurse in der Volkshochschule angemeldet: Arabisch, Jiddisch und Goldschmieden.
Soviel zu "Mehr ich". Bin gespannt, wie das wird.
Deshalb habe ich mich gerade für drei Kurse in der Volkshochschule angemeldet: Arabisch, Jiddisch und Goldschmieden.
Soviel zu "Mehr ich". Bin gespannt, wie das wird.
Kleiner Wunsch am Rande
12.01.06 14:33 | Kommentare: 2
Ich wünsche mir, alles Geld wiederzukriegen, das ich jemals für Lebensmittel ausgegeben habe, die ich am Ende unberührt (und vergammelt) wieder weggeworfen habe.
Ich wäre reich. Steinreich.
(Ebenso für alle Klamotten, die ich nie oder nur einmal getragen habe. Und auch für alle anderen Dinge, die ich mir für die Wohnung oder mein sonstiges Seelenheil besorgt und nie benutzt habe.)
*manmanman, what a waste...*
Ich wäre reich. Steinreich.
(Ebenso für alle Klamotten, die ich nie oder nur einmal getragen habe. Und auch für alle anderen Dinge, die ich mir für die Wohnung oder mein sonstiges Seelenheil besorgt und nie benutzt habe.)
*manmanman, what a waste...*
Das liegt daran...
09.01.06 15:56 | Kommentare: 4
So ein Satz, so ein Satz, ist doch wirklich für die Katz...
Da sitzt er, fühlt sich großartig und unerreicht, schlägt sich hin und wieder - wenn auch nur im übertragenen Sinne - auf die geblähte Brust und gibt Weises von sich: "Das liegt daran,...".
Im Geiste ergänze ich mit "...dass sie von draußen kleiner aussieht als von drinnen..." (die Kennerin erkennt "Loaded Weapon")
Und schon fällt mir Anderes Weises ein: "Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Klappe halten!"
Da sitzt er, fühlt sich großartig und unerreicht, schlägt sich hin und wieder - wenn auch nur im übertragenen Sinne - auf die geblähte Brust und gibt Weises von sich: "Das liegt daran,...".
Im Geiste ergänze ich mit "...dass sie von draußen kleiner aussieht als von drinnen..." (die Kennerin erkennt "Loaded Weapon")
Und schon fällt mir Anderes Weises ein: "Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Klappe halten!"
Auf ein Neues
02.01.06 19:25 | Kommentare: 0
Keine (besonderen) Vorsätze dieses Jahr.
Vielleicht nur dies: mehr Ruhe, mehr Ausgeglichenheit, mehr Ich - aber auch mehr Freunde, mehr Hobbys, mehr Abnehmen (ich seh schon, geht alles in "mehr Ich" auf).
Und Zaubern lernen wär' auch nicht schlecht (bin eindeutig im Harry-Potter-Fieber).
Vielleicht nur dies: mehr Ruhe, mehr Ausgeglichenheit, mehr Ich - aber auch mehr Freunde, mehr Hobbys, mehr Abnehmen (ich seh schon, geht alles in "mehr Ich" auf).
Und Zaubern lernen wär' auch nicht schlecht (bin eindeutig im Harry-Potter-Fieber).

