Littlejamie 2.0

Bohrbsen

Ich bin so ein Stadtkind.

Neulich auf dem Markt: “Boah, das sind aber monströse Erbsen!”
Marktbeschicker, grinsend: “Das sind keine Erbsen.”
Ich, große Augen kriegend: “Ach, das sind Bohnen?”
Er: “Wenn das Erbsen gewesen wären, hätt ich sie sofort zurückgegeben.” und packt mir ne Handvoll ein.

Hatte ich also frische Bohnen. Endlich. Das hier will ich schon so lange mal machen.

Und so sah das dann gestern bei mir aus:

frische Bohnen vom Markt, noch in der Tüte

Frisch vom Markt

einsichten ineine Bohnenschote

Zeig mir dein Innerstes, Baby.

Bohnenschoten, leer

The remains of the Pulerei

dicke Bohnen, aus den Schoten befreit

Ausbeute, die erste

Bohnenkerne nach dem Kochen

Schrumpelig nach dem Kochen

Bohnenhäutchen, abgepult

Elende Fummelei

gepulte und enthäutete Bohnenkerne

Ausbeute, die zweite

Endergebnis Bohnenpüree

Auf die Löffel, fertig, lecker!

Der Mann so: “Mhm, lecker. Schmeckt nach Erbsen.”

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Bolo porn

Lamm-Bolognese mit Wein für die Köchin

Es gibt Kombinationen, die gehören einfach zusammen: Romeo und Julia, Himmel und Hölle, Rindfleisch und Rotwein. Ich hab gestern eine entdeckt, die mir vorher so nicht bewusst war: Lamm und Minze.

Bei meinem Edeka gibt’s neuerdings (oder vielleicht schon immer, aber was weiß ich schon?) Lammhack. Tiefgefroren freilich, denn sie dürfen kein Frisches verkaufen. Als ich vor einigen Tagen mit dem Mann dort war, hab ich mir vorsorglich zwei Packungen in den Korb gelegt. Wer weiß, wann’s das wieder gibt?

Und dann durfte der Mann sich was wünschen. Er lehnte das Hackbällchen-Ragout mit Kichererbsen in Tomatensauce genauso ab wie den Lammhack-Burger und den Mangold-Lamm-Auflauf. Übrig blieb die Lamm-Bolognese, die ihm große Augen machte.

Ich weiß nicht, ich war nie wirklich ein Bolo-Fan. Klar, ist lecker und wenn man da ne Tonne Parmesan draufstreut, haben die glitschigen Spaghetti auch eine Chance, aber so richtig vom Hocker gerissen hat mich dieses nicht-italienische Fake nie. Deswegen mach ich Spaghetti, Verzeihung: Nudeln Bolognese wenn überhaupt, dann nur dem Mann zuliebe – in der Hoffnung, dass ich ihm beim nächsten Mal wieder was von “meinen” Sachen reindrücken kann. Böse, ich weiß.

Aber wir hatten Lammhack. Und mit Lamm wird eh alles besser. Flugs noch eine Packung Tagliatelle (die guten, mit Bronzeformen, wegen der Saucenhaftigkeit) besorgt und eine Flasche vom guten Roten aus dem Keller hochgeschleppt. Los geht’s.

Tagliatelle mit Lamm-Bolognese (für 2-4 Personen)
Olivenöl
500 Lammhack
2-3 mittlere Möhren
1-2 Selleriestange mit Kraut
1-2 rote Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
2 Gläser guter trockener Rotwein
400 Gramm Tomaten aus der Dose
Kräuter & Gewürze: Oregano, 1 Lorbeerblatt, 1 Zimtstange, 1 Prise Chili, Salz, Pfeffer
Nudeln: Tagliatelle oder was immer ihr wollt und da habt (wer wird schon so päpstlich sein?)
Parmesan (einen halben Kaffeebecher voll)
Butter (ca 2 EL)
frische Minzblätter, gerupft (ca 1 Kaffeebecher voll)
das Kraut vom Sellerie, leicht gehackt oder zerrupft

In einer genügend großen Pfanne etwas Öl erhitzen und darin das Lammhack mit einer Prise Salz für ein paar Minuten braten, bis es durchgehend braun ist. Derweil Karotten, Sellerie (ohne das Kraut) und Zwiebeln fein hacken oder in der Maschine von grob nach fein pulsen. Den Knoblauch pressen.

Das Fleisch mit einer Schöpfkelle aus der Pfanne geben und beiseite stellen. Das Gemüse mit einer Prise Salz in die Pfanne geben und für ein paar Minuten glasig braten. Den gepressten Knoblauch dazugeben und kurz weiter rühren. Mit dem Rotwein ablöschen (und schön den Boden der Pfanne mit dem Holzlöffel schrubben, da stecken die ganzen Aromen drin). Bei kleiner Flamme die Flüssigkeit einkochen lassen. In der Zwischenzeit kann man dann ganz privat den guten Roten reduzieren.

Wenn der Sud zur Hälfte reduziert ist, Tomaten, Oregano, Lorbeer, Zimtstange und Chili dazugeben und 10 Minuten weiterköcheln. Fleisch zurück in die Pfanne geben, alles umrühren und noch weitere 20 bis 30 Minuten simmern lassen. Hier musste ich übrigens alles aus der Pfanne in den großen Topf umschichten, weil der Berg drohte umzukippen. Ist egal, Hauptsache genug Platz zum Rühren.

In der Zwischenzeit einen großen Pott Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, ordentlich salzen (ich erinnere: Meerwasser!). Etwa 10 Minuten vor Fertigwerden der Sauce die Nudeln ins kochende Salzwasser geben und umrühren. Und schön darauf achten, dass die Nudeln nicht verkleben. Aber hey, bitte kein Öl ans Kochwasser, das ist pfui!

Wenn die Pasta al dente ist (meine Tagliatelle brauchten 8 Minuten) aus dem Wasser fischen und tropfend zur Sauce geben (ODER einen halben Kaffeebecher voll Kochwasser zurückbehalten und dann die Pasta abgießen). So oder so landet die Pasta jetzt in der Saucenpfanne. Umrühren, damit die Nudeln sich mit der Sauce vermischen, dann das zurückbehaltene Kochwasser, den Parmesan, die Butter, 2 EL Olivenöl und das Grünzeug (Minze und Selleriekraut) dazugeben und alles ordentlich miteinander vermischen. Sobald die Butter geschmolzen und alles vermischt ist, servieren und genießen.

Hallelujah, DAS ist ne Bolognese, ich sach’s euch! Ich will nie wieder eine andere kochen oder essen. Das Aroma vom Lamm in Kombination mit der Frische der Minze ist göttlich. Und dazu der lange eingekochte Rotwein. Hammer! Ich hatte übrigens eine Mischung aus diesen beiden, weil: der linke ist zwar schon sehr gut, aber der rechte hat noch mehr Schmachtfaktor.

rotweinmix_bolognese

Der Mann, glücklich, zwischen zwei Bissen: “Das ist keine Bolognese, das ist Porn.”

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Knack!

Das scharfe, trockene Geräusch fuhr ihm durch Mark und Bein. Er war sofort hellwach. Was war das denn? Dann spürte er es. Stechend, heiß, bohrend, reißend. Innerhalb von Sekunden explodierten Wellen von betäubendem Schmerz durch seinen ganzen Körper. Nie hätte er gedacht, dass solche Schmerzen wirklich existierten. Damals, im Nest, hatten die Älteren den Jüngeren Horrorgeschichten erzählt, um sie zum Weinen und um ihren Schlaf zu bringen, aber als er selbst älter wurde, hatte er sich mit der Gewissheit beruhigt, dass seine Art zu solchen Empfindungen gar nicht in der Lage war. Doch nun war die Wirklichkeit über ihn hereingebrochen und hatte ihn höhnisch eines Besseren belehrt.

 

Er versuchte, den Schmerz zu lokalisieren. Die nebulöse Höllenqual, die von überallher zu kommen schien, machte es ihm nicht leicht. An jeder Ecke seines Körpers schien sich die Pein zu vervielfältigen und in alle Richtungen auszustrahlen, an jeder Biegung echote es grell. Er konzentrierte sich mit all seiner verbleibenden Kraft. Nach einer Weile schien sich die Schmerzspirale nur noch in eine Richtung zu bewegen, von oben nach unten. Er atmete vor der nächsten Schmerzwelle ein und hielt den Atem an. Ja, es war der Kopf. Was war bloß passiert?

 

Erst jetzt bemerkte er seine Befüllerin, die über ihm gebeugt stand, die Stirn ratlos in Falten gelegt, den Blick prüfend. Sie murmelte etwas, doch er konnte ihre Sprache noch immer nicht verstehen. Sprachen waren nie seins gewesen. Nicht so wie viele seiner Kollegen, die sich damit rühmten, die Gespräche ihrer Befüller Wort für Wort wiedergeben zu können. Das war ihm nie wichtig gewesen. Er hatte sich stets darauf konzentriert, lautlos und unsichtbar seine Aufgaben zu verrichten. Der perfekte Butler.

 

Sie betastete seinen Kopf und für wenige Sekunden schien der Schmerz unter ihren zarten Fingern zu verblassen. Ja, das ist gut. Er gab einen quietschenden Seufzlaut von sich, ermutigte sie, weiter zu machen, bei ihm zu bleiben und seinen Schmerz zu lindern. So wird es sein, dachte er. Sie wird mich heilen. Und dann wird alles wieder wie früher sein.

 

Doch sie zuckte nur mit den Schultern, ließ ihn wieder los und ging davon. Denn auch sie verstand seine Sprache nicht. Sie wusste nichts von seinen Empfindungen, seinen Ängsten und seinen Wünschen. Sie kannte seine Gedanken und Träume nicht. Sie ahnte nicht, dass er sich nach ihrer Berührung sehnte und dass er sich manchmal, wenn er nachts nicht schlafen konnte, ihre Stimme in Erinnerung rief.

 

Für sie war er nur ein kaputter Mülleimer.

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Vor kurzem ist unserem Mülleimer die Deckelklappe entzweigegangen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was da passiert sein könnte, ich war nicht dabei. Nun wünscht sich der Mann einen, der bei seinem bloßen Anblick das Maul aufsperrt. Kann mir schon denken, wieso…

Ich jedenfalls dachte bisher immer, das gibt’s nur im Film. Aber mir scheint, hier werden wir fündig. Einzige Sorge: die Klappe könnte uns in unserem Wegwerfschwung durch ihre eingebaute Langsamkeit bremsen. Ach ja, und mein Lieblingsstück gibt’s nur mit Fußbetrieb: den mit den Wörtern, der einzige, der wirklich in diesen Haushalt passt.

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Neues aus dem Kühlregal

MiniMal, Verzeihung: REWE hat eine neue Produktpalette. Vielleicht ist sie gar nicht mehr so neu, aber seit der näherdran’ere Edeka aufgehübscht wurde, hab ich den Rewe quasi nicht mehr betreten. Nur wenn ich manchmal spät abends aus der U-Bahn stolpere und mir einfällt, dass ich noch dringend Brot oder Eier brauche, nehme ich den kurzen Umweg über die andere Straßenseite. Seit dem Umbau find ich da ja auch nix mehr wieder und latsch mir die Füße in’ Bauch. Ach ne, das heißt ja gar nicht so.

Wie auch immer, ich war neulich mal wieder drin (spät abends, Brot, Eier, ihr wisst schon) und gleich am Eingang sprangen mich lauter bunte Packungen verschiedener Größe an. Ha, Nachwuchs! dachten meine Augen und luden alles in den Einkaufskorb.

Was denn? Man muss doch alles mal ausprobieren.

Es waren Suppen von natsu, genauer gesagt Fertigsuppen zum Anrühren. Asiatische, die find ich ja eh gut. Ramen, Udon, you name it.

Am nächsten Tag dann: D-Day. Ich entscheide mich für die Ramen-Nudelsuppe. “Japanische Art. Mit Hähchenbrust und Gemüse. Verfeinert mit Sojasauce. Nur heißes Wasser zugeben.” Na denn.

ramen-nudelsuppe

Sieht gut aus, frisch und bunt, ich freue mich auf die Nudeln und den Geschmack – und auf was in den Bauch, denn das Hungermonster wütet schon.

Der Mann schnappt sich die abgerissene Packungsbanderole und lacht. “Kaum fünfundzwanzig Jahre nach Erfindung der Tütensuppe kann jetzt endlich jeder Suppe kochen!”

packung

Ich koche auf, gieße bis zur Markierung, warte eine Minute, rühre um und – bin irgendwie…

Warum habe ich bloß erwartet, die Nudeln auf die doppelte Menge aufquellen zu sehen? Hm, es passiert nicht viel, außer dass beim Umrühren die Flüssigkeit dunkler wird. Oh, da wird sich wohl gerade der Sojasaucen-Blob, ähnlich wie die Geschmacksnupsis in TK-Fertiggerichten, aufgelöst haben. Bin ja mal gespannt.

“Augen schließen und sich wie unter einem Kirschblütenbaum fühlen”. Hm. Davon kann kaum die Rede sein. Das Zeug ist wässrig, da ist kein Geschmack bei, keine Aromen, nix. Obwohl nein, das stimmt nicht. Der Satz von vorhin fällt mir wieder ein: “verfeinert mit Sojasauce”. Ihr meint wohl, in Sojasauce ertränkt! Denn nichts anderes kann ich rausschmecken. Hie und da eine Nudel, ein rares Stück Huhn, dafür aber Unmengen an Mais – was hat Mais überhaupt darin zu suchen?

Und dann ist das auch noch so’ne Riesenschale. Klar, bei 630ml. Schluck. Ich sehe schon die Frösche, wie sie es sich in meinem Bauch gemütlich machen*.

Ne, ehrlich, lecker ist anders. Dem Ganzen fehlt Geschmack, Substanz und Respekt – vor der asiatischen Küche und vor meinem Gaumen.

Kauf ich nie wieder. Ich hoffe bloß, die anderen sind besser. Ich hab da noch zwei von im Kühlschrank.


* Im Rumänischen sagt man: “da kriegst du Frösche im Bauch”, wenn man zuviel Wasser trinkt.

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Schmusi

Gesundheitsbewusst. Bin ich. Zumindest manchmal. Ich muss den doppelten Kuchen von gestern Abend irgendwie wieder wettmachen, also hab ich mir gedacht, mach ich mir mal ein Smoothie. Rezepte gibt’s noch und nöcher, aber das hier hat mich irgendwie angemacht. Und da ich zufällig vorgestern beim Türken zusammen mit dem nach nichts schmeckenden Koriander auch noch ein Bund Minze erstanden hab, stand dem Projekt “Mein erster Smoothie” nichts im Wege.

Smoothie, giftgrün

Man nehme
eine handvoll frischen Spinat,
eine handvoll frische Minze und
eine Grapefruit (selbstverständlich geschält und evtl in Stücke geschnitten, wobei man den Saft schön abfängt und mitnutzt)
und schreddert das Ganze im Blender.

Wer mag, kann noch 1-2 EL Honig oder Agavendicksaft zur Süßung dazugeben. Nen Spritzer Zitrone/Limette stell ich mir auch spannend vor.

Ich schmecke irgendwie nur die Minze raus, aber ok. Hauptsache gesund. Prost!

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Hackfleisch-Zucchini-Päckchen in einem einfachen Tomatensugo mit falschem Kartoffelpüree

Nieder mit den Kohlenhydraten! Langer Rede kurzer Sinn: Heute gab’s mal wieder Low Carb.

hackfleisch-zucchini-paeckchen mit falschem kartoffelpueree

Hackfleisch-Zucchini-Päckchen in einem einfachen Tomatensugo:
500 g Hackfleisch
200 g frischen Spinat, gehackt
einen halben Bund Koriander, gehackt
1 mittlere Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt oder gepresst
1-2 mittlere bis große Zucchini
Tomaten(stücke) aus der Dose (2 kleine Dosen oder 1 große. Oder gar frische, aber dann viel Spaß beim Häuten, mir war heute nicht danach)
1 EL Tomatenmark
Gewürze: Salz, Pfeffer aus der Mühle, Kreuzkümmel, Paprika edelsüß, Knoblauch(pulver), eine Prise Zucker
evtl. Käse zum Überbacken

Ofen auf 180° vorheizen. Die Zucchini mit einem Sparschäler längs in dünne Scheiben schneiden.

In einer großen Pfanne mit etwas Öl Hackfleisch mit Spinat, Koriander, Zwiebel und Knoblauch so lange unter Rühren braten, bis das Fleisch gar ist. Mögliche Gewürze hier sind: Kreuzkümmel und Paprika, eine Prise Zucker, Tomatenmark, Knoblauchpulver. Muss aber nicht. Abschmecken: Der Gaumen sagt einem schon, was rein muss. Vom Feuer nehmen und beiseite stellen.

Auf einem Brett oder der Arbeitsfläche jeweils zwei mal zwei Scheiben Zucchini über Kreuz übereinander legen (zwei längs, zwei darüber quer). In der Mitte etwa 1-2 EL von der Hackfleischfüllung geben und dann die Zucchini drumrum wickeln. So verfahren, bis die Füllung oder die Zucchini aufgebraucht ist. Oder man genug Päckchen hat.

Die Tomatenstücke aus der Dose mit etwas Salz, Pfeffer und Knoblauch mischen und zur Hälfte auf den Boden einer ofenfesten flachen Form geben. Die Zucchini-Päckchen mit der “Naht” nach unten in auf die Sauce legen. Etwaigen Rest der Füllung mit den restlichen Tomaten mischen und um und auf die Päckchen verteilen. In den heißen Ofen schieben und für 30-45 Minuten backen.

Möglicher Bonus: In den letzten 10-15 Minuten Backzeit Käse draufstreuen und überbacken.

Falsches Kartoffelpüree:
1 Blumenkohl
1 EL Butter
etwas Sahne
3-5 EL geriebenen Cheddar (oder sonstigen Käse)
eine Handvoll gekochte Kichererbsen
Salz, Pfeffer, Muskat, Knoblauch(pulver)

Den Blumenkohl in Röschen zerteilen und waschen. In einem genügend großen Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und mit Muskatnuss würzen. Darin die Blumenkohlröschen in ca 15 Minuten weich kochen.

Blumenkohlröschen abgießen (dabei evtl. etwas von dem Kochwasser einbehalten), in eine große Schüssel geben und mit etwas Butter, Sahne, Salz und Pfeffer und Cheddar stampfen. Wem das Pürree zu wässrig oder labbrig ist, gibt eine Handvoll bereits gekochte Kichererbsen mit hinein und bemüht den Pürierstab. Wem das Püree zu trocken ist, kann was von dem Kochwasser nutzen. Oder von der Sahne.

Jeweils zwei Hackfleisch-Zucchini-Päckchen mit Sauce pro Person auf einen Teller geben, das falsche Kartoffelpüree drumrumdrapieren und genießen. Ai gude!

Randnotizen:
Ich wünschte, ich hätte Lammhack bekommen. Aber ich hatte nur Rind, und das musste ich mit einer Handvoll geräuchertem Speck aufpimpen, weil es sonst zu lasch geschmeckt hat. Und die Sache mit dem Kreuzkümmel & Co, die kam auch daher. Mit Lamm wär das nicht passiert.

Und warum schmeckt der Koriander, den ich beim Türken kaufe, eigentlich immer nach nichts? Mpf.


Vielleicht schaff ich’s morgen bei Tageslicht ein paar Fotos zu machen, es sind noch vier Päckchen da. Geschafft.

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